Toronto, Tag 2

10 09 2008

Mittwoch, 2. Tag in Toronto. Nachdem Micha eine Stunde lang am Notebook getüftelt und geschimpft hat, klappt es endlich mit dem Blog. DerTag ist stimmungsmäßig gerettet. Auch probieren wir, via Skype zu telefonieren, um die Urlaubskasse nicht zu sehr zu strapazieren. Klappt mit Online-Hilfe unseres Freundes Andreas in Frankfurt auch … klasse Sache.

Am späten Vormittag raus aus dem Hotel und schnell die 300 m runter zum Hafen, zu einer kleinen 1 Std Bootsfahrt.

Bei Sonnenschein tuckern wir auf die andere Seite des St Lorenz Stroms ins Grüne. Da die Sommerzeit vorbei ist und die Schule wieder angefangen hat, sind nur ca 20 Leute auf dem Boot.

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Einer der „Bootsmänner“ an Bord spielt ne halbe Stunde lang Klarinette. Renate dachte ne halbe Stunde lang, es kommt vom Band und macht kein (!) Foto von ihm, aber 10 Fotos von irgendwelchen doofen Enten.

Da die Tickets der Stadtrundfahrt eine ganze Woche lang gelten, nutzen wir anschließend den Bus, um ins größte Einkaufscenter Torontos zu kommen: das Eaton-Center. Renates Schrittzähler zählt an diesem Nachmittag 7.300 Schritte – durch mindestens 2 Stockwerke und ein Mal drumherum. Das Einkaufszentrum ist so groß, dass es zwei Metrostationen hat.

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Nach so viel Eindrücken – „you know where to go“ – trinken wir das obligatorische Bier im HARD ROCK CAFE. Das bringt uns wieder nach vorne und wir starten zu unserem nächsten Ziel, dem CN TOWER.

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Der CN TOWER steht im südlichen Teil der Stadt und ist fast von überall in der Stadt zu sehen und hilft bestens bei der Orientierung.

Der Turm ist ca 450 m hoch und mit einem Aufzug geht es in 22 km/h senkrecht so schnell hoch, das es in den Ohren knackt.

Aussergewöhnlich war die Sicherheitskontrolle beim Betreten des Turmes. Wir mußten nach Anleitung von Sicherheitspersonal in schusssicheren Westen nacheinander in eine Sicherheitsschleuse eintreten, in der wir wenige Sekunden lang von oben bis unten mit sehr starker Druckluft abgetastet wurden. Dadurch würden Sprengstoff- oder Rauschgiftpartikel aufgewirbelt, die der Kleidung oder Haut anhaften. Die Luft wird dann ein paar Sekunden lang geprüft. Anschließend ertönt ein Signal und man kann weitergehen. Deutsche Technik.

Ok, oben angekommen sahen wir einen gaaanz tollen Sonnenuntergang.

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Äh, wie knipst man denn Fotos, wenn es dunkel ist, die nicht verwackelt sind?
Das müssen wir noch herausfinden!

So viel für heute. Morgen geht es zu den Niagarafällen. Wir hoffen, dass wir dort auch ins Internet kommen.