Fahrt zurueck nach Toronto

30 09 2008

Dienstag. Heute ist unser letzter echter Urlaubstag in Kanada. Wir haben aus Zeitgründen die letzten Tage blog-mäßig etwas schleifen lassen, aber heute muss noch mal was hinein.
Wir werden die fehlenden Tage noch nachtragen für Euch und auch für uns selbst :-)

IMG 3243 Wir sind in Gananoque, abends müssen wir aber in Toronto sein. Entfernung ca 300 km. Wir fahren zunächst am Ontario See entlang, dann über den „Hawehübsilon“ 401, wie unser Navi zu sagen pflegt.

Das Wetter entspricht unserer Stimmung, d.h. grau, dunkle Wolken. Für den Nachmittag ist Regen angesagt.

Um 11 Uhr ist alles im Auto verstaut. Wir überlegen, ob wir noch eine zusätzliche Reisetasche für den Rückflug kaufen müssen.

IMG 3145Wir werden nicht auf direktem Wege in den Süden fahren, denn am gestrigen Tage haben wir eine Sightseeing-Sache nicht geschafft:
eine 1000 Islands-Cruise. Lt Reisebüro ist diese Tour ein „Muss“.

Hier am Beginn des St. Lorenz Stroms am östlichen Ende des Ontario-Sees liegen die so genannten 1000 Islands, die jedoch mehr als 1000 Inseln zählen. Wir haben heute die Zahl 1.800 gehört. Es sind kleine bis mittelgroße Eilande, die teilweise im Privatbesitz sind und oft nur Platz für ein keines Haus mit einem Anlegesteg bieten.
Viele haben Strom und Telefonanschluss, auch wenn es nicht so aussieht. Wurde unterirdisch verlegt.

Die Gegend ist besonders schön von einem der Ausflugsboote zu entdecken, die von Kingston, Gananoque oder Ivy Lea aus durch die Insel-Landschaft fahren.

Wir fahren von Ivy Lea aus.

Hier eine kleine Insel, an der wir vorbei fuhren ….

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Zu diesen 1000 Islands gibt es eine indianische Sage. Diese besagt in etwa, dass der große Manitou seinem Volk vor langer Zeit einen sehr schönen Garten schenkte, um die streitbaren indianischen Völker zu befrieden. Einen Garten voller Blumen, Bäumen, mit klarem frischen Wasser und vielen Fischen. Aber es lief nicht so, wie es sich Manitou vorgestellt hat. Nachdem Manitou lange beobachtet hatte, dass die Streitigkeiten nicht beendet wurden, riss ihm eines Tages der Geduldsfaden und er enschied, den Garten wieder in sein Wolkenreich zurückzunehmen. Er hob ihn an und dabei riss das Tuch in dass er ihn eingepackt hatte, so dass der Garten in vielen Hundert großen und kleinen Stücken zur Erde viel und so entstanden diese Inseln.

Wir machen eine 1 stündige Schiffstour durch einen kleinen Teil dieser Wasserwelt. Obwohl das Wetter schlecht ist, hat es Spass gemacht, denn die Erläuterung war gut und die Mitreisenden lustig anzusehen. Mit uns waren ungefähr 150 bestens gelaunter Koreaner/innen an Bord, die sich eine Stunde lang gegenseitig fotografiert haben.

Die Dame, bei der wir die Fahrkarten kauften, meinte, dass hier in der Saison ca 90.000 Touristen zu Besuch seien, 80.000 davon aus China.

An Bord ….

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Hier ein Bild Micha an Bord. Er hört nachdenklich zu, was über die Inseln erzählt wird …

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Über den Fluss gibt es u.a. auch eine internationale Brücke. Sie verbindet Kanada mit USA.

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Und diese beiden Inseln, die zu einem gemeinsamen Grundstück gehören sind etwas ganz Besonderes.
Sie werden verbunden durch die kürzeste Brücke die es zwischen zwei Ländern gibt; 3 Meter Fußweg von Kanada (links) nach Amerika (rechts).
Einer der vorigen Besitzer sagte, wenn er mal Ärger mit seiner Frau hatte, hat er gerne erst einmal das Haus und das Land verlassen um Zeit für sich zu haben ;-)

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Im Anschluss an die Bootstour aber gabs dann für uns kein Wenn und Aber mehr, das Navi muss auf Toronto eingestellt werden.

Schnell noch ein Brot … und dann immer der Nase nach …

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Auf unserem Weg kamen wir an einem riesigen Kürbisfeld vorbei …

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In ein paar Tagen ist Halloween, das ist hier ein großer Spass. An manchen Haustüren hängen Gespenster, Skelette, Vogelscheuchen. Und sowieso stehen vor vielen Häusern Kürbisse.

Kurz bevor wir von der Landstraße auf den Highway fahren, müssen wir noch mit einer Fähre über einen Flussarm übersetzen. Als wir übersetzen fing es an zu regnen. …

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Ihr seht, so viel gibt es von unserer heutigen Fahrt gar nicht zu berichten.

Am späten Abend sind wir in Toronto, zuerst ein letztes mal in einer Shopping-Mall und spät abends dann wieder in dem Hotel am Hafen, in dem wir vor 3,5 Wochen erstmals übernachteten, als wir in Kanada ankamen.

Es kommt uns unwirklich vor. Das soll erst drei Wochen her sein? Kaum zu glauben. Na, wir haben in der Zwischenzeit sehr viel gesehen und erlebt. Fazit … trotzdem zu früh; Montag wieder arbeiten … oha, das wird hart.

Morgen, Mittwoch werden wir um 15 Uhr am Flughafen sein und dort das Auto abgeben. Um 18:15 starten wir mit KLM nach Hamburg, via Amsterdam. Am Donnerstag früh um 9 Uhr sind wir in Hamburg.

3240 km in Kanda umhergebraust.

und … Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub :-)

Over and out.