Mittwoch
Heute ist unser Abreisetag. Wir sind wieder in dem gleichen Hotel in Toronto in dem unsere Reise begonnen hatte. Das Hotel liegt direkt am Wasser und in der Nähe des CN-Towers. Nach dem Frühstück nochmals raus auf die Hotel-Terasse und ein wenig umsehen …

… und von dort nochmals einen Blick rüber zur Wasserseite von Toronto…

Hier liegt auch der kleine Stadt-Flughafen von Toronto, der sich auf einer kleinen Insel befindet. Er ist nur über eine Fähre erreichbar ist. Auf einer Bootstour vor drei Wochen hatten wir gehört, dass die Fährfahrt 3 Minuten dauert.
Von diesem stadtnahen Flughafen haben wir im Hotel nichts gehört, mit dem Teleobjektiv kann man aber trotzdem bißchen etwas erkennen…

Da unser Flug nach hause um 18 Uhr startet, war uns etwas unklar, was wir noch an diesem Tag machen. Wir hatten keine Lust mehr, in die Innenstadt zu gehen.
Micha konnte im Hotel eine verlängerte Check-Out-Time an der Rezeption ausgehandeln, so dass wir es ruhig angehen lassen können und das Gepäck neu packen können. Kein Koffer darf mehr als 23 kg haben. Bloss, wie weiss man ohne Waage, was 23 kg sind?!
Dann ein letzter Anruf bei der Familie, dass alles in Ordnung ist, bevor’s langsam Richtung Flughafen geht.

Wir haben im Urlaub Telefonate über’s Internet (Skype) schätzen gelernt. Damit sind die Telefonate ins Ausland bezahlbar
Statt 2,50 $ nur knapp 2 Cent pro Minute. Allerdings muss es Internetzugang im Hotelzimmer geben, damit man mit dem Notebook und der benötigten Software telefonieren kann.
Am Abend sollte es um 18:05 Uhr losgehen. Umsteigen in Amsterdam, wie auf dem Hinflug. Die Maschine kam heute verspätet an, flog verspätet ab und somit kamen wir auch verspätet in Amsterdam an.
Wie das meistens so ist, ging der Anschlussflug vom anderen Ende des Flughafens ab. KLM hat dafür gesorgt, dass es heute spannend bleibt – denn nach sechs Stunden Flug sollten ein wenig ins Schwitzen geraten. Zwischen Landung unserer Maschine aus Toronto und dem Einchecken in die Maschine nach Hamburg waren nur knapp 20 Minuten Zeit. Das ist eigentlich nicht zu schaffen.
Wir also raus aus dem Flugzeug und die Beine in die Hand genommen und ca 25 Minuten ans andere Ende vom Flughafen gewetzt. Ups, noch mal Handgepäck- und Passkontrolle und Bodycheck – eine riesige Warteschlange! …. gaaaanz ruhig bleiben,! Wir suchen den nächsten Beamten außerhalb der Schalteranlagen, schildern kurzatmig unsere Zeitnot und bitten um eine Möglichkeit, wie wir da schneller durchkommen. Es hat geklappt, er hat uns zu einem Express-Schalter gebracht
Ein Foto aus dem Flugzeug möchen wir an dieser Stelle noch einbauen. Beim Rückflug flogen wir in die Nacht hinein, aber auf dem Hinflug war es dafür gaaaaanz lange Tag und da sind auch die Fotos entstanden. Wir sind sozusagen in einem nördlichen Bogen geflogen und haben so Fotos vom Eis und nördlichen Festland machen können.


…und hier kommt nochmals ein kleines Ratebild. Na was ist das?

…hier sieht man in der Mitte des Fotos einen Eisblock der im Wasser treibt …und das mit unserem guten alten Minolta-Fotoaparat aus dem Flugzeug aufgenommen…also wir sind begeistert
In Hamburg angekommen durften wir dann feststellen, dass eine unserer Taschen nicht auf dem Gepäckband ankam, ups. Na, bei der Umsteigehektik kann das schon mal passieren. Die gute Nachricht war, dass man am KLM-Schalter auf unsere Nachfrage sofort Nachsehen und Info geben konnte; die Tasche hat sich in Amsterdam etwas mehr Zeit genommen als wir und hat erst den nächsten Flieger genommen (komisch, so schön war es an dem Tag ja nicht gerade in Amsterdam, wolkenverhangen und regnerisch).
Quasi ohne Schlafen kamen wir in Hamburg morgens um 9:00 Uhr an. Ab Mitags ging uns dann zusehends die Energie aus. Wir versuchen mit aller Kraft bis zum Abend auszuhalten, um unseren Jetlag (6 Std Zeitunterschied) zu überwinden, das gelingt mal besser mal weniger gut….

…aber wir halten irgendwie durch, ab Nachmittags hilft der Fernseher.
…genutzt hats noch nicht so viel, trotz 14 Stunden schlafen sind wir anderntags so müde wie vorher. Da hilft nur eine große Tasse Kaafffeeee
Over and out.